Auf gat.news hatten wir schon im Juni davon berichtet, dass mehrere Architekturbücher es in die finale Auswahl des Wettbewerbs Schönsten Bücher Österreichs geschafft haben. Eine weitere Bestätigung der hohen konzeptionellen, inhaltlichen und grafischen Qualität erfuhren jetzt drei aus der Vorauswahl durch die Vergabe des Staatspreises.
Prämiert wurde „Architektur in Niederösterreich im 20. Jahrhundert nach Friedrich Achleitner“ (Birkhäuser Verlag), gestaltet von Christoph Schörkhuber, Stefan Mayer und Christian Begusch, herausgegeben von Doris Grandits, Caroline Jäger-Klein und Theresa Knosp, Architekturzentrum Wien.
Und „Territorial Urbanism Now!“ (Jovis Verlag) in der Gestaltung von Liza Borovskaya-Brodskaya und Jakob Mayr, herausgegeben vom Institut für Städtebau der TU Graz, Aglaée Degros, Eva Schwab, Anna Bagaric, Sabine Bauer, Jennifer Fauster, Radostina Radulova-Stahmer, Mario Stefan und Alice Steiner.
Ein weiterer Staatspreis ging Dienstagabend an den Ausstellungskatalog „Über das Neue“ (Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König), gestaltet von Beton.
Wir finden, dass dies in Zeiten digitaler Überinformation ein wichtiges Signal ist, dass es sich noch lohnt, mit der analogen Materie zu arbeiten und Bücher nichts von ihrer Faszination als Wissens- und Ideenwerkzeuge verloren haben. Damit ist der Wettbewerb auch ein Aufruf, weiters durchdachte, ästhetisch ansprechende und lesbare Bücher zu machen.
Die neue Lust auf Lesen? Ganz sicher. Im Rahmen der Ausstellung „Die schönsten Bücher Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande 2024“ in der Hauptbibliothek Wien werden die prämierten Bücher im Dezember ausgestellt. Darüber hinaus werden die Werke als österreichischer Beitrag zum internationalen Wettbewerb „Die schönsten Bücher aus aller Welt“ eingereicht.