Nach Ende der Ausstellung bleibt das Haus als bewegliche Künstler*innenresidenz erhalten: eine lebendige, funktionierende Struktur, gebaut, um zerlegt und andernorts wieder zusammengesetzt zu werden. Das Haus verfügt über ein Handbuch, das Schritt-für-Schritt-Anweisungen für seine erneute Montage enthält.
Gesucht werden jetzt vom Kunsthaus Bregenz Vorschläge für eine zukünftige Nutzung des „Hauses“, die innovativ sind und sich zugleich mit Fragen von Identität, Autor:innenschaft, Anonymität sowie kollektiven Formen des Schaffens auseinandersetzen. Die Nachnutzung soll flexibel und partizipativ angelegt sein und damit Raum für andere Künstlerinnen und Kollektive öffnen. Voraussetzung ist zudem, dass sie sich innerhalb eines Fördermodells realisieren lässt, das nicht auf Profit ausgerichtet ist, sondern auf Ermöglichung und die Bereitstellung gemeinsamer Ressourcen. Konzeptionell wie praktisch soll das „Haus“ weiterhin als temporärer Arbeits- und Lebensraum gedacht werden, während es gleichzeitig als dauerhaftes skulpturales Zeugnis dieser künstlerischen Nutzung bestehen bleibt. Die zukünftigen Formate können performativ, installativ, partizipativ, diskursiv oder forschungsorientiert ausgerichtet sein.
Einreichung durch Projektvorschlag:
1. Kurzkonzept (max. 2 Seiten)
• Idee, wie das „Haus“ genutzt werden soll
• ggf. Zeitrahmen der Nutzung
• Eventuell geplante Öffnung für die Öffentlichkeit
und Künstler*innen
2. Technische Umsetzung
• Raumplan
• Sind Veränderungen nötig (falls ja, welche)?
• Logistik (Montage, Sicherheit, Instandhaltung)
3. Budgetplan (Schätzung)
• Ressourcenbedarf: Personal für Aufbau, Betreuung und Instandhal-
tung sowie ggf. Material und Technik
• Vorschlag zur Finanzierung (Fördermittel, Eigenleistung,
Stiftungsmittel etc.)
4. Kurzbeschreibung der Institution / Künstler*in-Portfolio:
max. 2 Seiten / 10 Bilder oder Dokumente
Einzureichen sind die Unterlagen elektronisch unter opencall@kunsthaus-bregenz.at