Mutige Städte, mutige Stadtmacher:innen

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Die Konferenz Urban Future 2026 versammelte zwischen 24. und 27. März 2026 rund 2.000 Teilnehmende aus 49 Ländern in Ljubljana, um sich über lebenswerte Städte und aktuelle Fragen der Stadtentwicklung auszutauschen.

Urban Future 2026 in Ljubljana
_Mihael Vecchiet, Bericht

Plattformökonomie

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Diskussion „Riders on the Storm, Infrastrukturen der Versorgung: Platforms, Food Delivery, Gig Jobs und die Stadt dazwischen“ am 19.02.26 im Depot; im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wiener Alltag“ der ÖGFA in Kooperation mit dem Depot 

Veränderung des städtischen Erscheinungsbilds
_Redaktion GAT/ Wien, Bericht

Architekturbiennale 2027: Rauf aufs diplomatische Parkett

Koncesija / Konzession / Concession(e)
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Der Beitrag der 20. Architekturbiennale in Venedig wird 2027 von dem interdisziplinären, bosnisch-österreichischen Team Adna Babahmetović, Ajna Babahmetović und Sebastian Höglinger kuratiert. Geplant ist ein solidarischer und diplomatischer Akt, der den österreichischen Pavillon für ein Jahr in partnerschaftlicher Konzession an Bosnien und Herzegowina vergibt und räumlich retrospektiv auf eine leicht sentimental anmutende Architekturkulisse setzt.

Die 20. Architekturbiennale findet vom 8. Mai bis zum 21. November 2027 unter der Leitung des chinesischen Architektenpaars Wang Shu und Lu Wenyu statt.

Architektur als Ort politischer Verhandlungen
_Redaktion GAT/ Gerhäusser, Bericht

Vom Haus zur Infrastruktur

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Man ist es gewohnt, dass Institutionen Programme bieten und damit ein Publikum ansprechen, welches dann zahlreich oder weniger zahlreich erscheint und am Ende mit dem Daumen nach oben oder nach unten zeigt. 
Wenn eine Institution sich aber nicht als Haus mit Programm versteht, sondern elementare Infrastruktur werden will, verspricht sie viel, kann sich aber einiger Neugier und Beteiligung sicher sein. 
 
Seit 2025 positioniert sich das Haus der Architektur in Graz als offenes Produktionsfeld für architektonisches Denken, kollektives Arbeiten und öffentliche Aushandlungsprozesse. Ausgehend von einem bereits im vergangenen Jahr realisierten Open Call, unterstützt von einer vielschichtigen institutionellen Struktur und geprägt von neuen Arbeitsweisen, verschiebt das Leitungsteam den Fokus auf Prozesse, Netzwerke und Fragen der gesellschaftlichen Wirksamkeit von Architektur. Das ist, schaut man sich in der aktuellen europäischen Architekturszene um, gelebte Praxis. Open Calls bilden seit geraumer Zeit die Struktur für offenere und agile Netzwerkarbeit und rütteln damit kräftig an veralteten Hierarchien. 
 
Das Jahr 2026 steht im Haus der Architektur weniger für ein kuratiertes Programm als für eine Haltung, die sich durch Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Partnerinnen und Partnern herauskristallisieren soll. 
Was uns erwartet, ist eine Einladung zur Interaktion, anstelle der latent passiven Publikumsrolle. Die Basis dafür: Architektur als interdisziplinäre Praxis, verankert im lokalen Kontext und zugleich international vernetzt.
 
Programmvorschau 2026 des HDA
_Redaktion GAT/ Gerhäusser, Bericht

Strecke frei auf der Koralmbahn

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Historische Tage für Österreich, denn nach 25 Jahren Bauzeit ist die Koralmbahn im Vollbetrieb. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 14. Dezember 2025, fließt der reguläre Personenverkehr auf der neuen Strecke zwischen Graz und Klagenfurt. Mehr als 10.0000 Personen nutzten laut ÖBB am ersten offiziellen Fahrtag die Strecke. Als Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors wirkt die neue Verbindung weit über die beiden Ballungszentren hinaus, die sie ab sofort erschließt und zur Metropolregion zusammenfügt.

Das Jahrhundertprojekt ist eröffnet
_Mihael Vecchiet, Bericht

Architekturbücher ausgezeichnet

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Gerade erst entschieden wurde der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs. 15 Bücher, vornehmlich produziert und herausgegeben in Österreich, werden jährlich mit dem Preis prämiert, der grafische Gestaltung und deren Zusammenspiel mit den Buchinhalten bewertet. Hier ist ein Buch viel mehr als bloße Buchstaben auf Papier. 

Schönste Bücher Österreichs, heuer leider mit schalem Beigeschmack
_Redaktion GAT, Bericht

Welche Zukunft hat die grüne Stadt?

„Die Chance in der Krise“ lautete das Generalthema des Turn On Architekturfestivals 2025.
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Erstmals stand beim Turn On-Talk, der sich den scheinbar gegensätzlichen Paradigmen „Stadt und Natur“ widmete, auch die Gestaltung des städtischen Grünraums im Fokus und zeigte, dass Landschaftsplanung als zukünftigen Fixpunkt in das Festivalprogramm aufzunehmen, jedenfalls wünschenswert wäre.

Turn On Architekturfestival 2025 in der Rückschau
_Christine Müller, Bericht

Ingrid Mayr

Die angemessene Form
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Während ihrer nahezu 50-jährigen Tätigkeit als Architektin in Graz hat Ingrid Mayr die Architekturentwicklung der Stadt miterlebt und mitgeprägt. Die Liste an Projekten, die sie zunächst mit ihrem Mann im gemeinsamen Büro, später eigenständig realisierte, ist lang und reicht von Ausstellungsgestaltungen und Museumsumbauten über Revitalisierungsprojekte bis hin zu Schulen, Einfamilienhäusern, Sakralbauten und öffentlichen Platzgestaltungen.

Ins Licht gerückt
_Bettina Paschke, Bericht

Shahrzad Kraupp

„Wir haben alles geplant! Dann kam die Revolution.“
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Ein Leben zwischen Iran und Europa, eine bewegte Karriere und ein jähes Ende des eigenen, erfolgreichen Architekturbüros aufgrund der Iranischen Revolution. Die Architektin Shahrzad Seradj-Kraupp berichtet über ihr Studium in Wien und Graz, die Zeit als selbständige Architektin in Teheran, ihr Lieblingsprojekt und die Folgen der Revolution.

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

Ins Licht gerückt
_Clara Neuhold, Bericht

Anna Lülja Praun

Perfektion im Detail
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Heute ist die Architektin Anna Lülja Praun vor allem für ihre seit den 1950er Jahren in Wien entstandenen Möbelentwürfe bekannt. Diese waren aufs Engste verbunden mit der handwerklichen Wiener Einrichtungs- und Möbeltradition, wie sie Adolf Loos, Josef Frank und Oskar Wlach in der Zwischenkriegszeit weiterentwickelt hatten. Der Boden für ihre Affinität zum Interieur-Design wurde jedoch schon während ihres Studiums in Graz gelegt, vor allem aber in ihrer Zeit im Architekturbüro von Herbert Eichholzer, mit dem sie eine Zeit lang auch zusammenlebte. Mit Durchsetzungsvermögen und Ausdauer nahm sie über Jahrzehnte einen ganz speziellen Platz in der österreichischen Architektur der Moderne ein. 

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Dieses Architektinnenportrait erscheint in der Reihe Architektinnen in/aus Graz – Ins Licht gerückt, 20. Jahrhundert (Projektleitung: Antje Senarclens de Grancy). Weitere Portraits lesen Sie >>> hier

Ins Licht gerückt
_Antje Senarclens de Grancy, Bericht
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