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Linz, Oberösterreich

Grafik: Anna Weberberger / Foto: Leah Hochedlinger / Model: Jonas Metwally  / Styling: René Davie Cormaniosi
Sujetreihe und Layout basierend auf einem Konzept von d.signwerk.com

Festival: 28. April bis 03. Mai 2026, ganztags
Ort: div. Orte in Linz, Oberösterreich 

2026 wird Linz zum 23. Mal Schauplatz von Gegenwart und Zukunft des europäischen Kinos: Von 28. April bis 3. Mai präsentieren aufstrebende sowie etablierte Filmschaffende im Rahmen von Crossing Europe ihre aktuellen Arbeiten auf der großen Leinwand und gewähren spannende Einblicke hinter die Kulissen. Etwa 140 Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilme eröffnen neue Perspektiven und liefern im Kontext der Local Artists Programmschiene nicht zuletzt einen eindrücklichen Beleg für Kreativität und Qualität des Filmschaffens mit Oberösterreichbezug.

Anspruch des Festivals ist seit seiner Gründung, Film als Kunstform zu würdigen und gleichermaßen seine gesellschaftspolitische Relevanz im Programm abzubilden. Für die diesjährige Crossing Europe-Ausgabe wurden bis Anfang Jänner hunderte Filme aus ganz Europa eingereicht, mit unterschiedlichsten künstlerischen wie inhaltlichen Zugängen.    

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Programmschiene Architektur und Gesellschaft: Verdrängung & Verdrängtes

Die diesjährige Kooperation des afo – architekturforum oberösterreich mit Crossing Europe Filmfestival Linz dreht sich ganz um das Thema Wandel. Wenn Veränderung nur als Fortschritt gesehen wird, dann geht eine wichtige Perspektive abhanden, nämlich jene des Verlustes: an Erinnerung, an persönlicher Geschichte, an Gemeinschaft, an Wohnraum oder sogar an existenzieller Grundlage. Die Filmreihe beschäftigt sich mit der Verdrängung, beispielsweise von ungewollten oder einkommensschwachen gesellschaftlichen Schichten, und wirft einen Blick auf politische und ökonomische Interessen, soziale Kämpfe und demografischen Wandel. Sie stellt auch die Frage, wie man Verdrängtes wieder ins Bewusstsein rufen kann. Zwar wird immer wieder gefordert, dass mehr Wohnraum entstehen, Viertel sich verändern und Städte sich entwickeln sollen. Doch was geschieht mit dem, was vorher war? Welche Folgen hat es, wenn Orte und Geschichten vergessen werden? Welche Ideen stecken hinter den Architekturen? Welche Lebenswelten und welche sozialen Räume entwickeln sich in und zwischen diesen Bauwerken?

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Für das gesamte Programm, siehe Website unten!

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GAT