Forschender Entwurf 4: Louisa Chaton & Ines Gadermeier
Ausstellungseröffnung Konstruktiv 128, 1986 (E. Sundt zweite von links)
Termin: Di, 24.02.2026, 19:00 Uhr
Ort: ÖGFA, Liechtensteinstr. 46a/2/5, 1090 Wien
Anmeldung erbeten, siehe Link unten!
Für die nächste Ausgabe der Gespräche im Archiv Iris Meder lädt die ÖGFA Louisa Chaton und Ines Gadermaier ein, über ihre Recherchen zu sprechen.
Louisa Chaton studiert in Paris und untersucht den französisch-österreichischen Kulturaustausch anhand des Œuvres von Hilda Polsterer (1903–1969). Ihre Forschung brachte sie nach Wien, wo sie u.a. im AIM nach Polsterers Spuren suchte. Ines Gadermaier analysierte erstmals die Generation österreichischer Architektinnen, die zwischen 1950 und 1969 studierten, und analysiert deren Werk, beruflichen Werdegang sowie genderspezifische Arbeitsbedingungen im Kontext der Nachkriegsmoderne. Dabei vergleicht sie zentrale Arbeitskonstellationen und beleuchtet ein wichtiges Netzwerk zur Sichtbarmachung weiblicher Planerinnen. Unter den fünf erforschten Architektinnen konzentriert sich der Fokus des Abends auf das Wirken von Elise Sundt.
Mit: Louisa Chaton, Dual Degree program at Sciences Po Paris & École du Louvre
Ines Gadermaier, Kunstgeschichte, Universität Wien
Moderation: Elise Feiersinger, Felix Siegrist / ÖGFA