Catharijnesingel, Utrecht: Eine in den 1960er Jahren angelegte Autostraße wurde geschlossen und der unterirdische Flusslauf freigelegt. Das vielfach ausgezeichnete Projekt zeigt, wie die Transformation von Straßenräumen gelingen kann.
©: Antoine Thevenet
Die Nachricht ist nicht neu und doch alarmierend: Das Bauen setzt große Mengen CO2 frei, zerstört Biodiversität, verbraucht nicht nachwachsende Ressourcen und verursacht jährlich tonnenweise Abfall. Eine Abkehr von diesem ökologischen Missmanagement erfordert radikales Umdenken, wie es dieses Symposium befördern will. Wie gelingen ein Planen und Bauen innerhalb der planetaren Grenzen und was kann Zirkularität dazu beitragen?
Wie die meisten Dinge lassen sich auch Häuser reparieren und müssen nicht abgerissen und durch neue ersetzt werden. Appelle gegen eine Zerstörung des Gebäudebestands – wie aktuell bei der alten WU in Wien –, aber auch von Quartiersstrukturen und bestehender Natur sind unüberhörbar, aber wie sind sie umsetzbar? Und wenn Neubauten, wie können diese in Zukunft ein langes Leben haben? Ein zentraler Hebel in Richtung CO2-freie Architektur ist das zirkuläre Bauen, das die Bestandstadt mit den darin gespeicherten Materialien und Infrastrukturen als Ressource nutzt und damit weiterplant und -baut. Wie gelingt der Umstieg auf ein zirkuläres Bauwesen? Internationale Vorträge präsentieren zirkuläre Projekte auf den Ebenen Gebäude, Quartier und Natur, Diskussionsrunden bieten Möglichkeit zur Rückbindung an den lokalen Kontext.
Kuratorin: Lene Benz
Termin: Donnerstag, 7. November 2024, 16-20 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 11070 Wien
Eintritt frei
Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache