21/11/2023

Mit der Kolumne Schau doch! zeigt Peter Laukhardt auf, dass es im Grazer Stadtraum auch abseits des Weltkulturerbes unersetzliches Bauerbe zu entdecken und zu schützen gibt. Sie erscheint jeden dritten Dienstag im Monat auf GAT.

21/11/2023

Altstadtlabyrinth: Grazer Innenhöfe in der Draufsicht

©: Peter Laukhardt

Bild 1: Altstadt-Labyrinth, Konzept 

©: Peter Laukhardt

Bild 2, Durchbrüche 1: Von Sporgasse 11 zu Sackstraße 10 und Sackstraße 12

©: Peter Laukhardt

Bild 3, Durchbrüche 2: Von Sackstraße 12 zu Sackstraße 16

©: Peter Laukhardt

Bild 4 Durchbrüche 3: Von Sackstraße 16 zu Sackstraße 20

©: Peter Laukhardt

Bild 5: Sporgasse 11, Eingang in das Labyrinth

©: Peter Laukhardt

Bild 6: Sporgasse 11, Pawlatschenhof

©: Peter Laukhardt

Bild 7: Sackstraße 10, Arkaden und Überhänge

©: Peter Laukhardt

Bild 8: Sackstraße 12, Buch von Anton Kapper

©: Peter Laukhardt

Bild 9: Sackstraße 12_Arkaden

©: Peter Laukhardt

Bild 10: Krebsenkellerhof-Arkaden

©: Peter Laukhardt

Bild 11: Sackstraße 16, Ehrenhof

©: Peter Laukhardt

Bild 12: Hof des GrazMuseums

©: Peter Laukhardt

Bild 13: Sackstraße 20, gotische Halle

©: Peter Laukhardt

Bild 14: Sackstraße 20, Café Reinerhof im romanischen Turm

©: Peter Laukhardt

Bild 15: Ausgang des Labyrinths am Schloßbergplatz

©: Peter Laukhardt

In den vergangenen sieben Kolumnen von “Schau doch!“ wurden insgesamt 28 Durchgänge in der Innenstadt von Graz geschildert; die meisten davon sind nutzbar. Nun wird sozusagen als „krönender Abschluss“ eine Vision von Durchgängen vorgestellt, die schon vor rund 20 Jahren entwickelt wurde.

Für das Kulturhauptstadtjahr hatte eine Gruppe von City-Enthusiasten die Idee einer Verbindung der Innenhöfe östlich der Sackstraße erarbeitet – mit der Option eines kürzeren Zugangs zum neuen „Dom im Berg“ durch einen Teil der ehemaligen Luftschutzstollen. Die nun von mir gewählte Bezeichnung „Labyrinth“ ist durch die vielen sich ergebenen Verbindungen zur Sackstraße und untereinander begründet.

Ein neuerlicher Anlauf wurde 2009 unternommen, als die Stadt Graz Teile der Badgasse und das Admontergässchen an die Kai Realitäten GmbH verkaufte; die öffentliche Passage ist seither nur mehr während der Öffnungszeiten des Kaufhauses möglich. Der Erlös von  410.860 Euro hätte gut in die Gestaltung der neuen Durchgänge investiert werden können.

Die Idee wurde jetzt wieder aktuell, weil seit Kurzem der Krebsenkeller neu verpachtet wurde und daher mit notwendigen Renovierungsarbeiten zu rechnen ist, in die auch das Bundesdenkmalamt einzubeziehen sein wird. Es schien mir wichtig sicherzustellen, dass zumindest die jetzt schon möglichen, öffentlich begehbaren Verbindungen erhalten bleiben.

Vier bis fünf Mauer-Durchbrüche (Bilder 1, 2, 3 und 4) könnten sieben Innenhöfe von der Sporgasse bis zum Schloßbergplatz verbinden. Da alle betroffenen Bauten in diesem Bereich unter Schutz stehen, habe ich bereits eine private Voranfrage an das Bundesdenkmalamt geschickt; auch ein positives Gutachten der Altstadt-Kommission wäre dafür nötig. Profunde Altstadt-Experten sehen diesbezüglich keine Probleme.

Belebung der Altstadt, spektakuläre Präsentation des Weltkulturerbes

Leicht zu erkennen sind die vielen positiven Aspekte dieser spannenden und neuen Passage für das Ansehen der Welterbestadt Graz, den Tourismus, die Museen und die Gastronomie. Man würde die Kostbarkeiten unserer schönen Welterbe-Stadt – Arkadenhöfe mit Bauten der Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil – bedächtig wandelnd erleben können, der hektischen Sackstraße ausweichend. Selbst versierte Grazer kennen nicht alle architektonischen Besonderheiten dieser Innenhöfe.

Bedenken wegen Lärmstörung gibt es natürlich auch, aber: praktisch alle diese Innenhöfe werden bereits gastronomisch genutzt. Eine nächtliche Absperrung wäre also kein Problem.

 

Stationen des Durchgangs

Sporgasse 11: Ehem. Palais Rottal.
Dieses viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus mit barocker Putzfelder-Fassadierung und schönem Portal (Bild 5) wurde 2003 durchgehend restauriert. Unter Einschluss älterer Bausubstanz war es 1690 von Hofbaumeister Bartlme Ebner als Adelspalais für Johann Christof Graf von Rottal umgebaut worden.

Über großflächigem Hofstättengrundriss reichen zwei mehrfach umgebaute Hofflügel bis zu Sackstraße 10. Der Innenhof zeigt westseitig arkadenartige Bögen, einen Brunnen, ostseitige eine barocke offene Stiegenanlage und doppelstöckige Balkongänge (Pawlatschen, Bild 6).

Sackstraße 10: Ehem. „Bierjaklhof“.
Das viergeschossige Spätrenaissance-Bürgerhaus, an der Straße mit zweigeschossigem Überhang, Erker und Schopfwalmgiebel geziert, wurde um 1627 über älterer Bausubstanz erbaut. Schon 1674 wird hier ein „Pierbrey“ genannt, 1738 das Bier-JaklischeHaus, auch vulgo Bierjagl (Bierjakl).

Die hofseitige Treppenanlage mit eingehaustem Dreifaltigkeit-Relief (um 1615/40) wurde Ende des 18. Jhs errichtet. Wenn wir den Gang zum Hof betreten, bewegen wir uns auf dem Grund des ältesten Graz, denn hier ermöglichten schmale Reichen den Zugang zum Schloßberg. Nach Anton Kapper (siehe auch Buchcover, Bild 8) verlief hier – in der „Grube“ – einst ein schmales Gässchen, durch das man wieder in der Sporgasse gegenüber der Einmündung der Färbergasse herauskam. Die zu Beginn geschilderte Vision des „Altstadt-Labyrinths“ würde also einen alten Durchgang wieder herstellen!

Die im Kern mittelalterlichen Hofbauten wurden im 16./17. Jh. umgebaut. Am nördlichen Flügel sind Renaissance-Säulenarkaden erhalten (Bild 7) und 1994 wurde eine Sgraffiti-Dekoration vom Ende des 16. Jhs. freigelegt. Das am weitesten östlich gelegene enge Gewölbe im Erdgeschoß könnte früher einmal einen Durchgang zum Krebsenkellerhof hergestellt haben; die Vision "Altstadt-Labyrinth" sieht auch hier eine neuerliche Verbindung vor. Der Hof reicht noch heute bis zum Schloßbergfelsen.

Das Hinterhofgebäude Nr.10a, im Kern ein ehemaliges Brauereigebäude (Schreiner), wurde 1865 von Carl Aichinger als Turngebäude umgebaut, die Fassaden 1960, der Turnsaal 1994 erneuert. Vom Erdgeschoß führte ein Zugang zum Luftschutzstollen, der im Hof von Sporgasse 13 endet.

Ein nicht öffentlicher Zugang führt zu einer steilen Stiegenanlage, über welche die ehemaligen Weinterrassen erreicht werden konnten. Sie endet an einer hohen Mauer unterhalb des Pavillons im Saurau-Garten. Hier muss sich bis 1546 der Zugang aus der Stadt zum Schloßberg befunden haben.

Sackstraße 12: Gasthaus zum roten Krebsen.
Die weitgehend intakt erhaltene Frührenaissance-Gesamtanlage (Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance) zählt zu den wichtigsten denkmalgeschützten Ensembles der Grazer Altstadt.

Das straßenseitige Giebelhaus mit dem dreiachsigen Überhang wurde am Ende des 16. Jhs. wohl auf Vorgängerbauten errichtet und erhielt um 1710 eine barocke Stuckfassade. Im Verbindungstrakt sind doppelstöckige Renaissance-Arkaden zu bewundern.

Der Bau des Hinterhauses (Bild 9) wird durch eine Steintafel über seinem Eingang erklärt: „Jorg Klaindienst vnd Vrsula sin havsf. hab~n mich von gru~t erbavt 1538 und 1539.“ Die dritte Frau des kaiserlichen Vizedomamts-Gegenschreiber Klaindienst, Ursula Schelchs, hatte ihm Haus und Weigarten als Mitgift zugebracht.

Säulenarkaden mit Balustraden und Renaissancefenstern machen den „Krebsenkellerhof“ zu einem architektonischen Höhepunkt in Graz. Vom Schloßberg schaut der Uhrturm direkt zu den Gästen herunter. Schon Jörg Klaindienst hatte hier Wein in „Trinkstuben“ ausgeschenkt – seit 1596 ist hier ein Gasthaus genannt. „Zum Roten Krebsen“ heißt es erst seit 1870, als der Besitzer, David Sigmund sein Kolonialwarengeschäft aus der Murgasse in das Vorderhaus von Sackstraße 12 verlegte.

Vor einigen Jahrzehnten wurde das Gastlokal durch die Einbeziehung eines in den Schloßbergfels geschlagenen ehemaligen Weinkeller (“hintere Grueb“) vergrößert. Ein zugemauerter Eingang soll von hier in einen Stollen geführt haben, welcher – aber nur der Sage nach – bis zur Stiegenkirche verlief. Das ehemalige „Voitstüberl“ wird seit Jahren als Küche genutzt; die unzähligen Portraits, von Robert Voit in den 1930er bis 1950er Jahren geschaffen, sind heute im GrazMuseum.

Im Obergeschoß des Ostflügels befindet sich hinter Renaissance-Arkaden eine im profanen Bereich einzig erhaltene, spätgotische Netzrippenhalle (Mueß-Haus), die zu den ehemaligen Weinterrassen am Schloßberghang führte (Bild 10).

Im nördlichen Trakt ist das „Krebsenkeller-Stüberl“ eingerichtet; ein Gang führt in einen winzigen Hofraum, der an das Palais Herberstein (Sackstraße 16) stößt. 
Der zweite, kleinere Hof stößt an der Ost- und der Nordseite an den Schloßbergfelsen. Hier liegt einer der 20 Eingänge zu den 1943 erbauten Luftschutzstollen. Eine Option: von hier  könnte ein Zugang zum „Dom im Berg“ realisiert werden.

Sackstraße 16, Palais Herberstein.
Dieses stattliche früh- bis spätbarocke Palais mit breitgelagertem Straßentrakt reicht bis zum Schloßbergfelsen und bildet mit Flügelbauten zwei tiefgestreckte Innenhöfe (Bild 11), die miteinander durch Übergänge und Durchfahrten verbunden sind.

Im Kern waren es zwei mittelalterliche Hofstätten, die um 1637 zu einem Stadtpalais der Eggenberger vereinigt wurden. 1798 erbten die Grafen von Herberstein das Palais. Die prominenten Vorbesitzer eines der Häuser waren: Jakob von Windischgrätz, Katharina Gräfin von Montfort, geb. Fuggerin, Hans Ambrosius Graf und Freiherr von Thurn und Valsassina, Landeshauptmann von Krain.

Unter dem Schloßbergfelsen befinden sich große, ehemalige Weinkeller, die ab 1943 über einen Steig mit den Luftschutzstollen verbunden waren. Vom Dachboden des Südtraktes führte ein heute fast verfallener Felsensteig zu den Weingärten der Eggenberger, dem heutigen Herbersteingarten.

Das aktuelle Erscheinungsbild resultiert von einem spätbarocken Gesamtumbau ab 1754 durch Josef Hueber, mit Ehrenhof (nördlicher Hof, Abb. 16), repräsentativer Treppenanlage, Festsälen (Spiegelsaal) sowie reichhaltigen Innendekorationen, u.a. mit Fresken von Philipp Carl Laubmann und Stuckaturen von Heinrich Formentini.

Ab 1940 erfolgte eine Adaptierung der Räumlichkeiten für die "Neue Galerie" mit Ausstellungs- und Büroräumen. Seit 2009 ist hier das „Museum für Geschichte“ der Steiermark eingerichtet.

Sackstraße 18, Palais Khuenburg, GrazMuseum.
Dieser stattliche, dreiflügelige Baublock wurde unter Einschluss älterer Bausubstanz im letzten Drittel des 16. Jhs. erbaut. 1675/90 ließ Gandolph Graf von Khuenburg das Haus mit einer frühbarocken Fassade und einem barocken Treppenhaus versehen. Die dominierende, hochbarocke Portalanlage mit Steinbalkon folgte dann 1710/20.

Am 18.12.1863 wurde in diesem Haus der spätere Thronfolger, Erzherzog Ferdinand, geboren. Während ab 1875 hier die erste Mädchenmittelschule der österreichisch-ungarischen Monarchie eingerichtet war. 1939 wurde daraus ein Bürohaus, später brachte man das Stadtarchiv in dem Haus unter. Nachdem dieses wegen Baugebrechen abgesiedelt werden musste, kam es 1962 zu Projekten für siloartige Garagentürme, denen das Gebäude geopfert werden sollte.

Schließlich erfolgten 1969-1972 eine Gesamtsanierung und die Einrichtung des Stadtmuseums. Inzwischen wurden dem Haus weitere zwei Sanierungsphasen gegönnt (Bild 12, Hofansicht).

Nach der Umwandlung des Museums in eine GmbH 2005 wurde die Ausstellung völlig neu aufgestellt, doch eine von Direktor Otto Hochreiter initiierte Installierung eines gläsernen Schuhs im Eingangsfoyer mit dem dann kaum mehr erkennbaren Stadtmodell, wurde nicht realisiert. Noch immer hoffen Museumsfreunde, dass das wunderbare Modell von Chmelik (1964), das die Stadt um 1800 zeigt, im Foyer einen würdigeren Platz findet.

Sackstraße 20, Reinerhof
Im Hof des GrazMuseums erhalten wir Zutritt zu einem besonderen Gebäude. Der langgestreckte, den Schloßbergplatz südseitig begrenzende Baublock besteht aus dem zur Sackstraße gerichteten Vordertrakt (ehemals Prälatenhaus) und dem drei- bis viergeschossigen, schloßbergseitigen Hinterhaus.

Im ersten Obergeschoß an der Ecke Sackstraße – Schloßbergplatz ist eine Holzbalkendecke aus der Renaissance erhalten (Haydn-Saal), wo der Komponist  1787 sein einziges Grazer Konzert gab. Man erreicht ihn über den um 1820/25 erfolgten Umbau des Stiegenhauses am Schloßbergplatz mit neuem Eingang und schönen Biedermeier-Reliefs (Frühling, Sommer und Herbst).

Am Gelenk der beiden Gebäude nahe am Schloßbergfels ist das älteste Grazer Bauwerk, ein romanischer Turmbau des 12. Jhs. integriert (1164 schenkt Markgraf Otakar den Reiner Mönchen einen Grund für ihr Stadthaus). Dieser Turmbau wurde Ende des 15. Jhs. nach Süden durch einen Zubau mit spätgotischer Halle erweitert (Bild 13).

Die bei der Gesamtsanierung von 1991/94 restaurierte  Halle mit der Stützsäule in der Mitte gehört heute zum GrazMuseum und wird für Ausstellungen genutzt. Jahrzehntelang hatte sie als Garage für den städtischen Fuhrpark gedient!

Als 1998 die Grazer dem Kunsthaus im Schloßberg ihre Zustimmung verweigerten, bedeutete das auch für den Reinerhof die endgültige Rettung, denn man hätte auch vor einem Teilabbruch nicht zurückgeschreckt.

In dem neben dem Eingang zur Schloßberg-Passage stehenden Turm des 12. Jhs. mit seinen riesigen Sandstein-Quadern ist nach der Restaurierung ein stimmungsvolles Café eingerichtet worden (Bild 14), das auch vom Hof des Stadtmuseums begehbar ist. Nach einem Blick in den mittelalterlichen Brunnen wäre der Endpunkt des geplanten „Altstadt-Labyrinths“ erreicht, der Schloßbergplatz (Bild 15).

 

Ausblick

Ich habe in den letzten Wochen intensiv das Konzept für die Vision „Altstadt-Labyrinth“ erarbeitet und mit einer Vielzahl von betroffenen oder zuständigen Persönlichkeiten besprochen. Die Reaktionen waren überwiegend positiv. Sowohl Bürgermeisterin Elke Kahr als auch Vizebürgermeisterin Judith Schwentner signalisierten Zustimmung. Antworten der Stadträte Dr. Riegler und Eber sowie des Denkmalamtes stehen noch aus. Von den Leserinnen und Leser dieser Kolumne erhoffe ich mir Zustimmung und Unterstützung.

 

_Anmerkung d.R:: Sie können wie bisher Kommentare, ob Zustimmung oder Kritik, direkt unter diesem Text äußern. Die Kommentare werden von der Redaktion zeitnah online freigeschaltet.

Illek Irmtraud

Vielen Dank für diese interessante Idee und die genaue Beschreibung.Es wäre mir eine riesengroße Freude, wenn man diese geheimen Durchgänge wieder benützen und begehen könnte. Es müsste im Interesse aller Grazer sein.Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mi. 06/12/2023 22:23 Permalink
Eleonore Kratochwil-Zisler

Sehr spannender Aspekt unserer Stadt, den - wie ich glaube - nur Graz zu bieten hat. So etwas muss unbedingt erhalten werden, muss unterstützt und von den Verantwortlichen in Stadt und Land gefördert werden, damit die Altstadtschätze und -geheimnisse auch für spätere Generationen noch zugänglich sind, damit die Attraktivität von Graz erhalten bleibt und damit wir eine Stadt bleiben, in der die Perspektiven, die An- und Einsichten "offen" bleiben! Danke!

Di. 05/12/2023 20:42 Permalink
Astrid Kohlfürst

Lieber Peter Laukhardt, wieder haben Sie mich an den Ort meiner Kindheit geführt, ich erinnere mich gerne und an alles, die diversen Durchgänge waren ja zu meiner Jugendzeit alle noch offen und von uns genutzt, um von Haus zu Haus zu kommen - nicht um dem Autoverkehr auszuweichen, den gab es ja damals noch kaum - nein, die alten Häuser schienen auf uns eine magische Anziehungskraft zu haben, etwas Geheimnisvolles auszustrahlen. Wir waren kleine Kinder, aber "Schönheit" haben wir schon empfunden dabei!
Ich danke für die mühevolle Recherche und die schönen Bilder!

Mo. 04/12/2023 14:00 Permalink
Walter Kircher

Lieber Peter,

Ganz tolle Idee. Bei einer Verwirklichung würde sich mein Fotografenherz sehr freuen. Kann man nur unterstützen!

Mo. 04/12/2023 11:50 Permalink
Kasilda Bedenk

Sehr sorgfältig vorbereiteter Vorschlag, denn man nur unterstützen kann. Es möge Ihnen gelingen. Eigentlich sehe ich kaum Möglichkeiten für Einwände, aber großen Nutzen für die Stadt. Viel Erfolg!

Mo. 04/12/2023 0:50 Permalink
Netzwerktreffen
16. + 17.11.2023
 
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